Köstritzer Kreisbahn

Da meine RüKB eine schon länger andauernde Rekonstruktion durchläuft, habe ich  mich entschieden, die Köstritzer Kreisbahn vorübergehend in meinen Eisenbahnkeller zu integrieren. Das Hafengleis am linken Ende konnte schon immer auf einem Abzweig durch die Hintergrundkulisse umfahren werden. Aufgrund eines bereits vorhandenen Mauerdurchbruch kann ich meinen Abstellbahnhof also sogar weiter nutzen. Die Abmessungen meines Kellerraumes lassen aber auch eine kleine Streckenverlängerung zu, auf welcher der Ringofen unserer ehemaligen Clubanlage endlich wieder eine würdige Heimat finden wird. Die neuen Modulkästen sind jetzt fertig und eine erste Stellprobe gibt einen Eindruck, wie es einmal werden soll. Neben einem Anschlußgleis zur Versorgung des Ringofens mit Kohle und Abfuhr der gebrannten Ziegel, soll noch ein Feldbahngleis verlegt werden, um so den Ringofen von irgendwo im Hintergrund mit Ton zu versorgen. Meine liebe Ehefrau malt mir dann später hoffentlich noch ein passendes Mischgebäude und Trockenschuppen auf den Hintergrund. Talent genug hat Sie bereits bewiesen, jetzt muss sie es nur noch wollen.

Ich werde weiter berichten.

 

Die Köstritzer Kreisbahn, ursprünglich erbaut von Helmut Heinert und dem "Kippschalter Dortmund", ist auf besondere Weise mit dem 0e-Club-Hamburg verbunden: 

Auf der euromodell in Bremen im Jahre 2000 hat Michael - bis dahin überzeugter Spur N-Bahner - diese Anlage erstmalig gesehen. Es sprang wohl ein ziemlich heftiger Funke über, denn er kam mit einer Startpackung von Magic Train nach Hause. Nur ein Jahr später war er mit seinem Spur 0e Fährbahnhof auf der Modellbahnausstellung der Realschule Wentorf und hat dort Ingo und Uwe kennengelernt. 

Ohne die Köstritzer Kreisbahn gäbe es vermutlich weder die MTSE noch den 0e-Club-Hamburg in seiner heutigen Form. 

Daher freut es um so mehr, daß die Köstritzer Kreisbahn, nach Besitzerwechseln und etwas gerupft, jetzt in meine Obhut gelangen konnte. In MIBA 5/6-2010 erschien ein "Nachruf auf eine Ausstellungsanlage". Heute wissen wir: Das war verfrüht!