Betrieb bei der MTSE

Der Betrieb bei der MTSE erfolgt ziemlich streng nach den Regeln des Vorbildes, der FV-NE,  im Zugleitverfahren und mit allen dazu gehörigen Dokumenten und Einrichtungen.

Natürlich gibt es bei der MTSE auch eine SbV (Sammlung betrieblicher Vorschriften) in der alle betriebliche Besonderheiten schriftlich festgehalten sind und alle Betriebspersonale sollten den Inhalt gut kennen.

   

Unterlagen des Zugleiters: Bildfahrplan und Zugmeldebuch

Der Bildfahrplan orientiert sich in etwa an dem Verkehr auf der Nordstrecke der RüKB in den 60er Jahren und wurde mit dem Programm von Stefan Bormann (externerLink) erstellt. In das Zugmeldeblatt werden alle Zugbewegungen gemäß der geführten Zuglaufmeldungen eingetragen. Abweichungen vom Fahrplan werden mit Befehl N geregelt. Dieser wird auch in das Zugmeldebuch eingeklebt. Die Ausgabe der Zugführerschlüssel wird auf dem Schlüsselblatt im Zugmeldebuch festgehalten.

   

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Zugmeldeblatt neutral.PDF
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Unterlagen für den Triebfahrzeugführer/Zugführer

Üblicherweise ist der Triebfahrzeugführer bei der MTSE auch immer Zugführer seines Zuges. Er benötigt einen Buchfahrplan, einen Zugführerschlüssel, seinen Dienstplan und den Wagen-/Bremszettel mit den Angaben welcher Wagen, wohin transportiert werden muss. 

Den Güterwagenumlauf organisiere ich mit dem Programm ship it! (externer Link).

Für den sicheren Transport dieser Unterlagen sorgt eine kleine Kunststoffhülle.

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Wagen Bremszettel.PDF
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Abweichungen vom Buchfahrplan werden per Befehl N geregelt, welcher dem Zugführer per Streckentelefon vom Zugleiter diktiert wird. 

Wird an einem Wagen ein Schaden festgestellt ist ein Rot-Zettel auszufüllen.

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Befehl N.PDF
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Rotzettel.PDF
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Aushangfahrplan

Auf den Bahnhöfen gibt es Aushangfahrpläne nach einer Vorlage, welche im Güterschuppen von Binz hängt.

   

Streckenfernsprecher

Für die Zuglaufmeldungen stehen an den Betriebsstellen Streckenfernsprecher zur Verbindung mit dem Zugleiter im Bahnhof Bergen(Rügen)Ost zur Verfügung.

   

Weichenschlösser

"Alle Weichen im Fahrweg eines Zuges müssen verschlossen sein " so steht es in der Fahrdienstvorschrift.

Es kommen die einfachen abschließbaren Handbetätigungen No.2a und die folgeabhängigen abschließbaren Handbetätigungen No.2b von outbus (externer Link) zum Einsatz. Allerdings verwende ich die Handbetätigungen nur als Weichenschlösser zum Verschliessen der Weiche und nicht auch zum Stellen und Polarisieren. So bleiben die notwendigen Handhabungen zum Stellen einer Weiche wie beim Vorbild:

Weiche mit Zugführerschlüssel aufschließen und dann am Stellgewicht umstellen.

Die Einschalttasten der zeitabhängigen Blinklichtanlage am Bahnübergang Km 11,6 sind auch mit Zugführerschlüssel zu betätigen.

   

Geschwindigkeitsmessung

Von LDT gab es mal den Geschwindigkeitsmesser Train Speed. Den habe ich zusammen mit einer Lichtschranke von Conrad verbaut. Die beiden Lichtsensoren liegen im Abstand der möglichst langen Meßstrecke zwischen den Schwellen und werden vom Zug beschattet. Aus welcher Richtung der Zug kommt ist egal, die Messung beginnt, wenn der erste Sensor auslöst und endet wenn der zweite Sensor auslöst. Funktioniert seit vielen Jahren präzise und störungsfrei.