Betrieb

Für das Rangierspiel ist eine vereinfachte Betriebsform angedacht so, dass auch unbedarfte und Kinder ohne Berührungsängste mitspielen können.

Ganz ohne Regeln geht es dabei aber nicht! Als Grundlage für das gedachte Frachtaufkommen und den Betrieb steht daher grob das Vorbild als Pate.

Wenn beim wöchentlichen Frachtaufkommen berücksichtigt wird, dass die Erntezeit zwar eine wichtige Rolle spielt, aber diese das Frachtaufkommen nicht vollkommen bestimmt und somit alle Ladestellen entsprechend ausgelastet werden sollen, kann man in etwa die folgenden Frachten als Grundlage für das Rangierspiel nehmen:

1. Stückgut (Güterschuppen) - täglich (Eilfracht)
2. Milch (Güterschuppen) - täglich (Eilfracht)

3. Schweine (Ladestraße, Viehrampe) - 2 x wöchentlich
4. Rüben (Ladestraße, Bockkran) - 8 x wöchentlich
5. Kartoffeln (Hochrampe) - 6 x wöchentlich
8. Kraftfutter (Anschluss, Bahnhof) - 1 x wöchentlich

7. Holz (Anschluss) - 4 x wöchentlich

In der Summe ergibt das 21 Frachten wöchentlich + 2 täglich anfallen Eilfrachten.

Nun interessiert beim Rangieren - vereinfacht ausgedrückt - nur welcher Wagen wohin muss (und ggf. noch welche Fracht er transportiert). Alle anderen Dinge sind nicht relevant bzw. unwichtig für ein Rangierspiel und würden nur verwirren!
Um nun auch den eingangs erwähnten unbedarften und Kindern das Spiel näher zu bringen, ist es sinnvoll die nötigen Informationen bildlich darzustellen, so dass man schnell erfassen kann wo welcher Wagen hin muss!
Da für jede Fracht zusätzlich eine eigene Wagengattung vorgesehen ist, kann es somit eigentlich auch zu keinerlei Verwechselungen kommen!

Man kann heute Kartenspiele nach eigenen Vorstellungen bedrucken lassen oder sogar komplett selbst bedrucken! Die Karten sind recht handlich, so dass es sich geradezu anbietet, ein solches Kartenspiel als Grundlage für Frachtaufträge zu nehmen.

Für eine etwas größere Mischung wird die Anzahl der Frachten verdoppelt, so dass später aus 42 Frachten zufällig gewählt werden kann.

Auf den Karten ist im oberen Bereich die Ladestelle gekennzeichnet, im mittleren Bereich ist ein Bild der Wagengattung abgebildet und im unteren Bereich steht, welche Fracht der Wagen letztlich transportiert!

 

 

Um nun den Zufall entscheiden zu lassen, wird das Kartenspiel zunächst durchgemischt und verdeckt hingelegt. Als nächstes wird mit einem Würfel die Anzahl der Frachten bestimmt. (Von LEGO gibt es Würfel, die man auf einfache Weise selbst gestalten kann, was später bei der zusätzlichen Verwendung von Ereigniskarten nützlich ist und wodurch der Schwierigkeitsgrad nochmals erhöht werden kann)

 

Durch das Mischen der Karten können dabei die unterschiedlichsten Frachten anfallen - im Extremfall z.B. 6 x Rüben - wodurch das Rangieren zum Teil zu eine Herausforderung wird!
Die durchschnittliche Augenzahl beträgt 3,5. Dies ist auch das durchschnittliche Frachtaufkommen (21 : 6 = 3,5) plus den 2 vorgegebenen Eilfrachten (Stückgut und Milch), so dass durchschnittlich 5,5 (6) Wagen zugestellt werden müssen.
Das sind wiederum durchschnittlich 3 Ng, da ein Zug maximal aus 2 Wagen bestehen darf (die Länge ist durch die Kassetten vorgegeben).
 
Als Standzeit der Wagen werden 24 Stunden angenommen, so dass in einer Session Wagen zugestellt und abgefahren (vom Vortag) werden. Ausgenommen sind die Eilfrachten, die in der gleichen Session zugestellt und abgefahren werden.

Langweilig wird es dabei nicht!

...und ab und an stört auch noch der Personenverkehr! (Triebwagen)

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